- In Vorbereitung - 
Dorothea Flothmann
Wie entsteht Sicherheit im Quartier - für wen? Eine vergleichende Studie zur Situation in bundesdeutschen Großstädten.

Über das Promotionsvorhaben: 

Migrantisch geprägte Quartiere leisten dank ihrer integrationsfördernden Fähigkeiten eine essenzielle Arbeit für die städtische Gesellschaft. Gleichzeitig stehen sie hierbei vor großen Herausforderungen, die auf verringerte Kapitalien und eine damit einhergehende erhöhte Vulnerabilität zurückzuführen sind. Hieraus können Stigmatisierungen und ein zu stärkendes Sicherheitsempfinden erfolgen.  Das Konzept der Resilienz erweist sich als ein vielversprechender Ansatz, um Gefühlen der Unsicherheit entgegenzuwirken und die Menschen im Quartier zu unterstützen. Anhand theoretischer Arbeiten und einem empirischen quartiersvergleichenden Ansatz sollen Faktoren ausfindig gemacht werden, die zu einer Resilienz-orientierten Sicherheitsarbeit und zum Wohlbefinden im Quartier beitragen. 

 Zur Person: 

2015-2018: Studium der Sozialwissenschaft mit dem Schwerpunkt Stadt- und Regionalentwicklung (M.A.) an der Ruhr-Universität Bochum; 2012-2015: Studium der Sozialwissenschaft (B.A.) an der Ruhr-Universität Bochum. Seit Oktober 2018: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „migsst“ an der Hochschule 

für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW in Münster; 08.-09.2019: Honorarkraft an der Westfälischen Wilhelms-Universität im Rahmen des Forschungsprojekts „migsst“ zur Feldleitung und Interviewdurchführung; 02.2017-03.2017 und 10.2017-12.2017: Freie Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Integration von Flüchtlingen in Mülheim an der Ruhr“ des Instituts für Soziologie und Sozialpsychologie der Universität zu Köln; 09.-12.2013 und 09.-12.2014: Testleiterin im Projekt „Freundschaft und Gewalt im Jugendalter“ des 

Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung.